Aktuelles

15. September 2017

Gefahrenstoffausbildung der Feuerwehr Landeck bei Wacker Chemie (D)

TUIS (=Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem) ist ein Programm in Deutschland und Österreich, welches es freiwilligen Feuerwehren ermöglicht, bei jedem Einsatz mit gefährlichen Stoffen professionelle Hilfe anzufordern. Je nach Einsatzszenario ist es möglich, dass man per Telefon beraten wird (z.B. über die Eigenschaften des austretenden Stoffes), dass ein Fachberater direkt an die Einsatzstelle kommt, oder dass eine Werkfeuerwehr, welche sich mit diesem Stoff gut auskennt, an die Einsatzstelle kommt.

Nachdem am ersten Tag nur die Anreise am Programm stand, kamen wir schon in der Früh des 16. September 2017 beim Werk der Wacker Chemie an. Zuerst stand ein kurzer theoretischer Vortrag am Programm, bei dem Grundlagen über die Firma, die Werkfeuerwehr und das TUIS-System erklärt wurden. Gleich anschließend stand die erste Übung an. Geübt wurde ausschließlich mit unseren eigenen Fahrzeugen, Geräten und der eigenen Mannschaft. Übungsannahme: Kollision eines Güterzuges mit Beteiligung einer Person, unbekannte Flüssigkeit tritt aus. Nach einer ausführlichen Erkundung des Einsatzbereiches wurde die Person durch eine schnelle „Crashbergung“ erfolgreich aus der Gefahrenzone gebracht und das Leck in einem Kesselwagon, aus dem Methanol ausfloss, konnte unter Schutzstufe 3 abgedichtet werden.
Bei der zweiten Übung war zuerst ein Gebäudebrand in einem alten Sägewerk gemeldet, bei der Erkundung des ersten Atemschutztrupps stellte sich jedoch heraus, dass sich mehrere Behälter mit gefährlichen Stoffen in dem Gebäude befanden und dass der Rauch durch einen undichten Behälter entstand. Anschließend wurde dieser Behälter unter Schutzstufe 3 in ein spezielles Fass gegeben, um so einen weiteren Austritt der Substanz zu verhindern. Alle anderen Behälter wurden voneinander getrennt und auf weitere Lecks untersucht.
Jede Übung wurde anschließend durch 2 Mitgliedern der Werksfeuerwehr genauestens analysiert, Tipps wurden genannt und Erfahrungen ausgetauscht.
Nach den Übungen konnten noch wir die Fahrzeughalle der Werkfeuerwehr und deren Ausrüstung besichtigen. (Leider war diese wegen eines akuten Einsatzes der Werkfeuerwehr plötzlich halb leer ;-))
Wir bedanken uns bei der Fa. Wacker-Chemie in Burghausen und bei den Kameraden der Werkfeuerwehr für diesen interessanten und lehrreichen TUIS-Übungstag.

Fotos: (c) Wacker Chemie, Burghausen

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15. September 2017

Gefahrenstoffausbildung der Feuerwehr Landeck bei Wacker Chemie (D)

TUIS (=Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem) ist ein Programm in Deutschland und Österreich, welches es freiwilligen Feuerwehren ermöglicht, bei jedem Einsatz mit gefährlichen Stoffen professionelle Hilfe anzufordern. Je nach Einsatzszenario ist es möglich, dass man per Telefon beraten wird (z.B. über die Eigenschaften des austretenden Stoffes), dass ein Fachberater direkt an die Einsatzstelle kommt, oder dass eine Werkfeuerwehr, welche sich mit diesem Stoff gut auskennt, an die Einsatzstelle kommt.

Nachdem am ersten Tag nur die Anreise am Programm stand, kamen wir schon in der Früh des 16. September 2017 beim Werk der Wacker Chemie an. Zuerst stand ein kurzer theoretischer Vortrag am Programm, bei dem Grundlagen über die Firma, die Werkfeuerwehr und das TUIS-System erklärt wurden. Gleich anschließend stand die erste Übung an. Geübt wurde ausschließlich mit unseren eigenen Fahrzeugen, Geräten und der eigenen Mannschaft. Übungsannahme: Kollision eines Güterzuges mit Beteiligung einer Person, unbekannte Flüssigkeit tritt aus. Nach einer ausführlichen Erkundung des Einsatzbereiches wurde die Person durch eine schnelle „Crashbergung“ erfolgreich aus der Gefahrenzone gebracht und das Leck in einem Kesselwagon, aus dem Methanol ausfloss, konnte unter Schutzstufe 3 abgedichtet werden.
Bei der zweiten Übung war zuerst ein Gebäudebrand in einem alten Sägewerk gemeldet, bei der Erkundung des ersten Atemschutztrupps stellte sich jedoch heraus, dass sich mehrere Behälter mit gefährlichen Stoffen in dem Gebäude befanden und dass der Rauch durch einen undichten Behälter entstand. Anschließend wurde dieser Behälter unter Schutzstufe 3 in ein spezielles Fass gegeben, um so einen weiteren Austritt der Substanz zu verhindern. Alle anderen Behälter wurden voneinander getrennt und auf weitere Lecks untersucht.
Jede Übung wurde anschließend durch 2 Mitgliedern der Werksfeuerwehr genauestens analysiert, Tipps wurden genannt und Erfahrungen ausgetauscht.
Nach den Übungen konnten noch wir die Fahrzeughalle der Werkfeuerwehr und deren Ausrüstung besichtigen. (Leider war diese wegen eines akuten Einsatzes der Werkfeuerwehr plötzlich halb leer ;-))
Wir bedanken uns bei der Fa. Wacker-Chemie in Burghausen und bei den Kameraden der Werkfeuerwehr für diesen interessanten und lehrreichen TUIS-Übungstag.

Fotos: (c) Wacker Chemie, Burghausen

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