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3. November 2021

Unterstützungseinsatz beim Waldbrand in Hirschwang an der Rax (NÖ)

Im Laufe des 2. November wurde der Flugdienst, sowie die Drohnenmannschaft der Feuerwehr Landeck durch die Niederösterreichischen Kameraden in Hirschwang an der Rax angefordert. Bereits seit 25.Oktober kämpften die Einsatzkräfte vor Ort gegen einen Waldbrand in extrem steilen und unwegsamen Gelände.

Am 3. November startete der Konvoi, bestehend aus Flughelfern aus ganz Tirol sowie der Drohnenmannschaft und Gerät, in Richtung Niederösterreich. Vor Ort eingetroffen startete die Drohnenmannschaft bereits direkt in den Einsatz und absolvierte bis in die Morgenstunden Erkundungsflüge zum Auffinden von Glutnestern. Mittels GPS Koordinaten sowie Bildmaterial der einzelnen Glutnester konnte der Einsatz in Zusammenarbeit mit der Einsatzleitung für den kommenden Tag geplant werden. Gegen 08:30 fand dann sozusagen ein Mannschaftstausch statt: Der Drohnenmannschaft wurden einige Stunden Ruhe gegönnt und die Flughelfer gingen in den Dienst. Es galt die in der Nacht gefundenen Glutnester zu bekämpfen. Die Kameraden vor Ort stellten sogleich fest, dass sich die Tiroler Flughelfer im Ebenen nicht wirklich wohl fühlen und es konnte ein geeignetes Gelände gefunden werden - nicht nur die Flughelfer sondern auch unsere Plattform "Steinbock" fühlte sich dort heimisch! Durch die widrigen Witterungsumstände - starker Wind, Regen und Nebel - konnten in den Abendstunden keine Drohnenflüge durchgeführt werden, erst gegen 03:30 trat eine Wetterbesserung ein und die Drohne konnte alsbald wieder abheben. Es stellte sicher heraus, das die Arbeit des vergangenen Tages Früchte getragen hat und eine massive Dezimierung und Verkleinerung der Glutnester stattgefunden hat. Nach einigen Aufklärungsflügen in Zusammenarbeit mit der Forstdirektion sowie der Einsatzleitung wurde der Flugbetrieb gegen 08:00 wieder eingestellt - die Großen haben den Luftraum wieder übernommen.

In direkter Absprache mit der zuständigen Flugsicherung des Bundesheers sowie den Piloten des BMI konnten auch im Laufe des Tages noch mehrere Flüge mit der Drohne absolviert und eine massive Minderung der Glutnester gemeldet werden.

In den Nachmittagsstunden des 5. November wurden die Kameraden dann vom Flugdienst aus Kärnten abgelöst und sie konnten die Heimreise antreten. Am Vormittag des 6. November konnte dann ein vorläufiges "Brand aus" durch die Einsatzleitung gegeben werden, unser Einsatz war also ein voller Erfolg!

Die Zusammenarbeit der einzelnen Organisationen und Feuerwehren funktionierte wiederum hervorragend, nachdem wir diese Erfahrung bereits in Griechenland sammeln konnten wurde dies hier wiederum bestätigt. Die eingesetzten Kräfte konnten sehr von einem Erfahrungsaustausch mit den Kameraden aus anderen Bundesländern sowie den anderen Organisationen profitieren!

Fotos:(c) Feuerwehr Landeck, LFV Tirol, LFV Niederösterreich, 2021

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3. November 2021

Unterstützungseinsatz beim Waldbrand in Hirschwang an der Rax (NÖ)

Im Laufe des 2. November wurde der Flugdienst, sowie die Drohnenmannschaft der Feuerwehr Landeck durch die Niederösterreichischen Kameraden in Hirschwang an der Rax angefordert. Bereits seit 25.Oktober kämpften die Einsatzkräfte vor Ort gegen einen Waldbrand in extrem steilen und unwegsamen Gelände.

Am 3. November startete der Konvoi, bestehend aus Flughelfern aus ganz Tirol sowie der Drohnenmannschaft und Gerät, in Richtung Niederösterreich. Vor Ort eingetroffen startete die Drohnenmannschaft bereits direkt in den Einsatz und absolvierte bis in die Morgenstunden Erkundungsflüge zum Auffinden von Glutnestern. Mittels GPS Koordinaten sowie Bildmaterial der einzelnen Glutnester konnte der Einsatz in Zusammenarbeit mit der Einsatzleitung für den kommenden Tag geplant werden. Gegen 08:30 fand dann sozusagen ein Mannschaftstausch statt: Der Drohnenmannschaft wurden einige Stunden Ruhe gegönnt und die Flughelfer gingen in den Dienst. Es galt die in der Nacht gefundenen Glutnester zu bekämpfen. Die Kameraden vor Ort stellten sogleich fest, dass sich die Tiroler Flughelfer im Ebenen nicht wirklich wohl fühlen und es konnte ein geeignetes Gelände gefunden werden - nicht nur die Flughelfer sondern auch unsere Plattform "Steinbock" fühlte sich dort heimisch! Durch die widrigen Witterungsumstände - starker Wind, Regen und Nebel - konnten in den Abendstunden keine Drohnenflüge durchgeführt werden, erst gegen 03:30 trat eine Wetterbesserung ein und die Drohne konnte alsbald wieder abheben. Es stellte sicher heraus, das die Arbeit des vergangenen Tages Früchte getragen hat und eine massive Dezimierung und Verkleinerung der Glutnester stattgefunden hat. Nach einigen Aufklärungsflügen in Zusammenarbeit mit der Forstdirektion sowie der Einsatzleitung wurde der Flugbetrieb gegen 08:00 wieder eingestellt - die Großen haben den Luftraum wieder übernommen.

In direkter Absprache mit der zuständigen Flugsicherung des Bundesheers sowie den Piloten des BMI konnten auch im Laufe des Tages noch mehrere Flüge mit der Drohne absolviert und eine massive Minderung der Glutnester gemeldet werden.

In den Nachmittagsstunden des 5. November wurden die Kameraden dann vom Flugdienst aus Kärnten abgelöst und sie konnten die Heimreise antreten. Am Vormittag des 6. November konnte dann ein vorläufiges "Brand aus" durch die Einsatzleitung gegeben werden, unser Einsatz war also ein voller Erfolg!

Die Zusammenarbeit der einzelnen Organisationen und Feuerwehren funktionierte wiederum hervorragend, nachdem wir diese Erfahrung bereits in Griechenland sammeln konnten wurde dies hier wiederum bestätigt. Die eingesetzten Kräfte konnten sehr von einem Erfahrungsaustausch mit den Kameraden aus anderen Bundesländern sowie den anderen Organisationen profitieren!

Fotos:(c) Feuerwehr Landeck, LFV Tirol, LFV Niederösterreich, 2021

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Unterstützungseinsatz beim Waldbrand in Hirschwang an der Rax (NÖ)